Chlausturnier 4. Dezember 2016

 

 

Das Chlausturnier bestand auch dieses Jahr wieder aus zwei Teilen: Einem Gymkhana auf dem Reitplatz und einem Postenlauf im Wald. Das Organisationsteam war wieder einmal sehr kreativ beim Ausdenken der verschiedenen Aufgaben und hat uns ein tolles Turnier zusammengestellt.

 

Das Gymkhana

Beim Glockeläuten begann die Stoppuhr zu laufen und als erstes war gleich einmal die Geschicklichkeit der Reiterin und die Geduld des Ponys gefragt. Man musste ganz durch den Ring hindurch, ohne abzusteigen.

Als nächstes musste man einen mit klapprigem Inhalt gefüllten Samichlaussack einige Meter hinter dem Pony herziehen. Danach kam eine weitere Geschicklichkeitsübung: Alle Bälle sollten mit dem Seil von den Pilonen geworfen werden. Doch aufgepasst: bloss nicht mit dem Seil den Boden berühren, das gibt Punktabzug!

Beim nächsten Posten musste das Pony starke Nerven haben. Eine glänzende, laut knisternde Decke sollte dem Pony über Hals und Kruppe gelegt werden, ohne dass dieses über die Abschrankung tritt.

Danach ging es weiter zu drei Strohballen. Die Reiterin musste absteigen, das Pony im Slalom um die Strohballen führen und am anderen Ende wieder aufsteigen. All dies, ohne dabei den Boden zu berühren, das Pony fressen zu lassen oder die Bälle von den Pilonen zu werfen.

Als letztes kam das Büchsenwerfen. Das Ziel war mit nur drei Bällen möglichst viele Büchsen zu treffen. Wie es sich gehört, sollte man die entstandene Unordnung wieder aufräumen. Mit einem Magnetstab mussten alle Büchsen wieder aufgehoben und schön auf dem Brett aufgebaut werden. Dann schnell wieder die Glocke läuten und fertig war das Gymkhana.

Der Postenlauf

 

In Zweierteams gingen wir auf einen Spaziergang im Wald.

Unterwegs waren zehn Posten verteilt, bei denen verschiedene Fähigkeiten gefragt waren: Genau hinschauen, logisch überlegen, Sprachkenntnisse und Wissen rund ums Pferd.

 

Hier einige Kostproben: (Lösung am Ende des Textes)

 

 

 

1. Welche Sprichwörter und Redewendungen gibt es tatsächlich?

 

 

a. Wer das Pferd nicht ehrt ist des Reitens nicht wert.

 

b. Auch ein Ackergaul springt, wenn er den Hafer riecht.

 

c. Der Reiter fällt oft weit vom Pferd.

 

d. Ein Pferd ohne Reiter ist immer noch ein Pferd.
Ein
    Reiter ohne
Pferd ist nur ein Mensch.

 

e. Schreien wie ein Reitlehrer.

 

f. Das Pferd von hinten aufzäumen.

 

 

 

2. Auf dem Shettyhof stehen 6 Ponys: Whoopy, Pharo, Asterix, Moni, Charly und Floyd. Whoopy steht auf der linken Stallseite gegenüber von Pharo.Moni steht auf der rechten Seite gegenüber von Floyd.Whoopy steht weiter oben als Floyd.Pharo steht weiter unten als Asterix.Asterix und Whoopy stehen nicht auf derselben Seite.

 

 

 

1.

 

4.

2.

5.

3.

6.

 

Welche Box gehört welchem Pferd?

 

 

3. Welche Länge hat ein Pferdedarm ungefähr?

 

a. 5 Meter

 

b. 10 Meter

 

c. 15 Meter 

 

d. 20 Meter

 

e. 30 Meter

 

 

 

4. Als „treideln“ bezeichnete man es, wenn Pferde…

 

a. Postkutschen zogen

 

b. Schiffe zogen

 

c. Waggons zogen

 

d. Strassenbahnen zogen

 

e. Pflüge zogen

 

 

 

5. Wie heisst „die Stute“ auf Französisch und Englisch?

 

 

Französisch

Englisch

a.

l’étalion

the stallion

b.

l’étrier

the stirrup

c.

la jument

the mare

d.

la sangle

the girth

e.

l’hongre

the gelding

 

 

 

Nachdem die Ponys gefüttert, alle Posten aufgeräumt und die Ställe ausgemistet waren gab es einen feinen „Samichlauszvieri“ mit Punsch, Nüssli, Mandarinen und vielem mehr.
Schliesslich kam noch die Rangverkündigung, bei der jede Teilnehmerin einen der mitgebrachten Preise aussuchen durfte und einen Flot bekam.

 

 

Ein herzliches Dankeschön an Ursi für den leckeren Zvieri und an Lena, Alina, Rahel und Elina, die diesen rundum gelungenen Anlass für uns organisiert haben!

 

Text: Susanne Weiss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lösungen:

 

1. d), f)

 

2.

 

1. Charly

 

4. Asterix

2. Whoopy

5. Pharo

3. Floyd

6. Moni

 

     

 

 

 

 

 

3. e)

4. b)

5. c)