Um von unserem Ponyhof aus auf längere Ausritte gehen zu können, muss man mehrere verkehrsreiche Strassen, die Bahnlinie und die Autobahn überqueren. Bei Ausritten im Gelände können deshalb Situationen entstehen, in denen ungeübte Reiter überfordert sind.

Auch ein verkehrsgewohntes, ruhiges Pferd ist immer noch ein Fluchttier, das bei plötzlich auftretenden Geräuschen oder Bewegungen erschrecken kann.
Es braucht viel Reiterfahrung um in solchen Situationen richtig und schnell zu reagieren. Wenn der Reiter ängstlich und unsicher ist, fühlt sich das Pferd in seiner Angst bestätigt und ergreift die Flucht.

Da Pferde auch Herdentiere sind, gerät oft die ganze Gruppe in Aufruhr, auch wenn nur eines der Tiere ausser Kontrolle gerät.

In vielen Reitschulen wird deshalb für die Teilnahme an Ausritten das Reiterbrevet vorausgesetzt.
Aus Sicherheitsgründen dürfen deshalb auch bei uns nur sehr fortgeschrittene Reiterinnen auf grosse Ausritte ins Gelände.

Um auch den weniger geübten Reitschülerinnen den Traum vom Ausreiten wenigstens teilweise zu erfüllen, machen wir kleine Ausritte im Schritt auf den verkehrsarmen Feld- und Waldwegen zwischen unserem Hof und dem Greifensee. Die Ponys werden geführt.