Der Traum vom eigenen Pflegepferd

  •  

    Liebe Reitschülerin,

    Jedes Schulpony / Schulpferd hat eine Pflegerin, die es an den Wochenenden, an Feiertagen und gelegentlich auch in den Schulferien hegt und pflegt, mit ihm arbeitet, es verwöhnt und dadurch eine starke Bindung zu ihm aufbaut.

    Für die Ponys ist das ein wichtiger Ausgleich zum Reitschulalltag.

    Diese Pony-Pflegerinnen-Beziehungen dauern häufig mehrere Jahre.

    Für uns sind die Pflegerinnen wertvolle Helferinnen, die einen massgebenden Teil zum Funktionieren des Ponyhofs beitragen. Viele Reitschülerinnen haben den Wunsch ein eigenes Pflegepony zu betreuen.

  • Ein Pflegepony zu haben, hat aber nicht nur Sonnenseiten. Damit es für alle Beteiligten funktioniert, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

     

    Zeit:

    Wer anderen Freizeitaktivitäten nachgeht, die häufig an den Wochenenden und in den Ferien stattfinden, kann einem Pflegepony nicht gerecht werden.

    Zeitaufwand pro Monat:

    – mindestens 2 Sonntage: Pflegen und Bewegen des Ponys, Stallarbeiten (total ca. 4 Stunden).

    – 1 Sonntag gemeinsame Ausfahrt / Ausritt (ca. 5 Stunden inkl. bereit machen der Ponys, Stallarbeiten).

    – 1 mal pro Woche selbständiges Arbeiten mit dem Pony (Montag, Dienstag oder Donnerstag)

    – 1 mal pro Woche Reitstunde, wie bisher.

     

    Charaktereigenschaften einer Pflegerin:

    – die Beziehung zum Pony sollte für sie oberste Priorität haben und nicht die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse.

    – Hilfsbereitschaft, Selbständigkeit, Zuverlässigkeit, Ausdauer und Verantwortungsgefühl.

    – Wetterfestigkeit: Pferde fordern bei jedem Wetter ihre Bedürfnisse ein.

     

    Ausbildungsstand:

    - Reiten: mindestens Reittest 1 & 2, erwünscht zusätzlich Reittest 3.

    - Horsemanship: gute Kenntnisse der 7 Spiele nach Pat Parelli, das heisst mindestens Horsemanshiptest 1, erwünscht zusätzlich Horsemanshiptest 2.

    – Stallarbeiten: alle Pflegerinnen müssen vorher als Helferinnen gearbeitet haben.

     

    Kosten:

    – für das Pflegepony entstehen für dich keine zusätzlichen Kosten, sofern du im Durchschnitt pro

    Woche 3 1/2 Stunden hilfst. Einige Helferinnen verdienen sich sogar einen grossen Teil der Reitstunden oder Ferienreitkurse mit Helfen.

    – Wir wollen auf keinen Fall, dass die Eltern die Kosten für das Pflegepferd übernehmen, denn wir sind darauf angewiesen, dass die Stallarbeiten erledigt werden.

     

    Probezeit:

    – die ersten 3 Monate gelten als Probezeit: während dieser Zeit wird der Pflegerin gezeigt, wie sämtliche Stallarbeiten korrekt erledigt werden.

    – Mit ihrem Pflegepferd arbeitet sie in der Probezeit mehrheitlich unter Aufsicht.

    – Sie hilft 1 bis 2 mal pro Monat einer erfahrenen Pflegerin am Wochenende beim Morgen- oder Abendstall.

     

    Wenn du trotz dieser vielen Auflagen immer noch an einem Pflegepony interessiert bist, darfst du dich gerne bei uns melden.

    Da eine Pflegerin gut zu "ihrem" Pony und in das bestehende Team passen sollte, werden aber die Pflegeponys von uns zugeteilt.

     

  • Das Ponyhof - Reitlehrerinnen - Team